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Im Jahre 1956 wurde im Herbst ein Spielmannszug als Abteilung des TSV 1871 Retzbach gegründet.
5 Trommler und 8 Pfeifer nahmen unter Stabführer Arthur Pfützner die Proben auf. Der erste große Auftritt fand bei einem Leichtathletikfest am 01.05.1957 in Retzbach statt.
Gründungsmitglieder waren:
Franz Adam * Albert Dittmaier * Erich Dittmaier * Gustav Dittmaier * Werner Göpfert * Werner Müller * Arthur Pfützner * Gerd Pröstler * Ottmar Pröstler * Willi Schüpfer * Alfons Seubert * Rudi Stejskal * Erwin Weis * Helmut Weis
1957 wurden noch 4 Naturtonfanfarenbläser ausgebildet, darunter auch Walter Endrich, der bis Ende 2000 Stabführer des Zuges war. Einladungen bei Nachbargemeinden stärkten das Selbstbewusstsein. Beim Bezirksturnfest in Kahl am Main 1959 war der Zug sehr erfolgreich und wurde in Unterfranken bekannt.

Ein personeller Neuaufbau begann 1961 mit 33 aktiven Spielleuten. Mit der Spielstärke wuchs auch das Können. So konnte bei einem Gauwettbewerb in Versbach der 3. Platz und bei einem Musikwettbewerb in Kleinrinderfeld der 2. Platz erzielt werden.
1966 beim 10-jährigen Jubiläumsfest (in Verbindung mit dem 95-jährigen Stiftungsfest des Turn- und Sportvereins Retzbach) gaben über 500 Spielleute aus Unterfranken und Baden ein musikalisches Stelldichein.
1970 fand der erste Konzertabend des Vereins im Gasthaus „Zum Löwen“ statt.
Im Jahre 1971 wurden erstmals 6 Damen in den Zug eingegliedert, die Querflöte, Landsknechtstrommel und Lyra spielten. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir die ersten in Unterfranken waren, bei denen Damen im Spielmannszug die Landknechtstrommeln spielten. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Spielstärke bereits 40 Aktive. In diesen ganzen Jahren traten wir in weißer Uniform (weißes Hemd und weiße Hose) auf. 1971 zum großen Musikfest in Retzbach erhielten die Spielleute neue Uniformen, die sich in Form und Farbe auf Originaluniformen des Heimatmuseums der Stadt Rothenburg o. d. T. stützten.

Durch die neue Uniform und die Verbesserung in musikalischer Hinsicht häuften sich die Einladungen. Im Durchschnitt fielen jährlich etwa 40 Auftritte an. Bei einem Marschwettbewerb in Estenfeld 1972 belegten wir einen 1. Rang mit Auszeichnung.
1973 erfolgte der Beitritt zum Nordbayerischen Musikbund. Bei Wettbewerben dieses Verbandes in den folgenden Jahren ergaben sich hervorragende Platzierungen.
Einer der Höhepunkte in der Geschichte des Zuges war wohl die Teilnahme 1974 am „Wereld Muziek Concours“ (WMC), der inoffiziellen Musikweltmeisterschaft, an der Vereine aus 22 Nationen, 4 Erdteilen und wir als einziger Zug aus Bayern vertreten waren. Zu dem Musikzug „Kon. Erkend Klaroen- en Showdrumband St. Barbara“, bei dem wir untergebracht waren, entwickelte sich eine große Freundschaft. Aufgrund dieser Freundschaft erhielten wir Notenmaterial, das unseren Musikstil beeinflusste und unserer Umstellung auf Ventilinstrumente sehr entgegen kam.
Im Juni 1975 wurde der Landesverband für Spielmannswesen in Bayern (LSW) mit unserem Zug als Gründungsmitglied ins Leben gerufen, der sich u. a. zur Aufgabe gemacht hat, Lehrgänge aller Art durchzuführen und die Bayerischen Meisterschaften auszurichten. Im Herbst 1977 wurde das „1. Showtanz- und Fanfarencorps Main-Spessart“ durch einen Zusammenschluss von Spielmanns- und Fanfarenzug Retzbach und der Showtanzgruppe der DJK Retzstadt gegründet.
Der erste große Auftritt fand im April 1978 bei einem gemeinsamen Konzertabend in Retzstadt statt.

Im Sommer des selben Jahres nahmen wir erneut am WMC in Kerkrade teil und gewannen im Marschwettbewerb wieder die Bronzemedaille. Die Silbermedaille verfehlten wir nur um 1,5 Punkte.
Bei der Bayerischen Meisterschaft in Furth im Wald im Herbst 1978 gelang es uns erstmals drei Bayerische Meistertitel zu erringen. Wir waren damit erfolgreichster und vielseitigster Verein dieser Meisterschaft.
Im Oktober 1979 wurde der Spielmanns- und Fanfarenzug ein selbständiger Verein, der sich ab diesem Zeitpunkt Moderner Spielmanns- und Fanfarenzug Retzbach e.V. nannte.
Die Trennung des Spielmannszuges vom Turn- und Sportverein Retzbach hatte zur Folge, dass sämtliche Instrumente an den TSV zurückgegeben werden mussten. Jedoch konnten wir schon kurze Zeit später die musikalische Arbeit mit einem kompletten Satz neuer Instrumente fortsetzen.
Trotz vieler schöner Jahre im TSV eröffnete dieser Schritt neue Möglichkeiten. Mit 50 aktiven Spielleuten und genügend Nachwuchs hatte der neue Verein eine gute Ausgangsbasis für die Zukunft geschaffen. Die Ausstattung mit Instrumenten und Uniformen konnte bereits im Frühjahr 1980 abgeschlossen werden. Die Farben der alten Uniform wurden beibehalten, lediglich die Form wurde etwas verändert.

Höhepunkte seit der Neugründung waren wohl die Durchführung der Bayerischen Meisterschaften des LSW Bayern 1981 in Zellingen und 1991 in Karlstadt. Bei der Bayerischen Meisterschaft in Zellingen wurde auch die neue Standarte geweiht (Fahnenpatin Irma Bühner).
Bis 1994 präsentiere sich der Verein auch jährlich im Finale der Schlossserenade in Thüngen, die er dreizehnmal ausrichtete.
Einem Mann, der die Geschichte des Spielmannszuges von Anfang an mitschrieb, hat der Zug besonders viel zu verdanken: Walter Endrich. Was er als Abteilungsleiter, Ausbilder und Stabführer geleistet hat, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Ohne seinen Einsatz, seine Initiative, sein Können, seine Beliebtheit und seinen Humor wäre der Verein nicht das, was er heute darstellt. Aus diesem Grund richtete der Verein im Herbst 1993 einen Ehrenabend für ihn aus, der für alle Anwesenden zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Zu diesem Anlass fanden sich auch ehemalige Spielleute zusammen, um Walter Endrich mit Stücken aus der Gründungszeit zu überraschen. Seitdem sind unsere „Oldies“ immer noch begeistert aktiv und wirken bei Faschingszügen u.ä. mit. Auch neue „Oldies“ werden immer wieder gerne aufgenommen.

Beim Konzertabend im Rahmen des 1. Landsknechtlagers des Vereins am 02. Juli 1995 präsentierte sich der Verein erstmals in seiner jetzigen Uniform, da die alte Tracht nach 15 Jahren ausgedient hatte. Die neue Uniform besteht aus einer schwarzen Hose mit weißen Längsstreifen an der Seite, einem roten Jackett mit aufgenähten silbernen Borten, einer roten Schärpe mit silbernen Streifen, sowie einem schwarzen Husarentschako mit weißer Kapaunfeder.

An ein besonderes Experiment wagten wir uns beim Weihnachtskonzert 1995, als wir das Stück „Conquest of Paradise“ zusammen mit dem Retzbacher Kirchenchor uraufführten. Diese Aufführung wurde ein voller Erfolg.
Im April 1996 fand ein Kommersabend anlässlich unseres 40-jährigen Jubiläums statt, bei dem wir den zahlreich erschienenen Gästen sowohl einen musikalischen als auch einen optischen Einblick in die 40-jährige Vereinsgeschichte gaben. Eine Woche später fand für die Bevölkerung in den von den Vereinsmitgliedern frisch renovierten Übungsräumen in der Kirchgasse eine Ausstellung „40 Jahre Spielmannszug Retzbach“ statt.
Am 18. Internationalen Mars- en Showwedstrijden der Lage Landen (Hamont/Belgien) nahmen wir Pfingsten 1996 teil. Dieser Wettstreit findet nur alle 2 Jahre statt und dient für viele Züge als Generalprobe für die WMC. Die Einladung erhielten wir aufgrund unser Erfolge im vergangenen Jahr (Deutscher Jugendmeister des DBV in Mainz und Deutschlandpokalsieger in Alsfeld). Vereine aus 6 verschiedenen Ländern nahmen in Hamont teil und was keiner geglaubt hatte, wurde war: in der Klasse „Brassband“ wurden wir „Kampione der Lage Landen“.
Das Jahr 1998 wird „als sehr erfolgreich“ in die Chronik eingehen: Pfingsten 1998: Bei den Deutschen Meisterschaften des DBV in Freyburg an der Unstrut erreichten wir den lang ersehnten Titel „Deutscher Meister“ und noch dazu in zwei Klassen: In der Klasse „Marsch, die zum aller ersten Mal ausgetragen wurde und in der Klasse „Brassband“. In der „Offenen Klasse“ wurden wir mit nur 0,5 Punkten Rückstand Vizemeister.
Oktober 1998: Konzertabend in der (ausverkauften) F.-G.-Halle in Zellingen mit Vorstellung der 1. eigenen CD „That’s the way we like it“. Dieser Abend wurde für alle Teilnehmer und Zuhörer zu einem besonderen Erlebnis.
Auch 1999 hieß es wieder „Ohne Fleiß, kein Preis!“ Seit Mitte April bereiteten sich die Spielleute fast täglich (in Einzel-, Gesamt- oder Marschproben), erst für die Bayerische Meisterschaft (hierbei wurden wir 2facher Bayerischer Meister + 1x Vizemeister) und anschließend übergangslos für den Deutschlandpokal (Ende Juni) vor. Dieses wochenlange Training wurde mit 2 Siegen belohnt und wir konnten in beiden Klassen den Deutschlandpokal mit nach Hause nehmen.
Das Tripel schafften wir 2000 bei den Deutschen Meisterschaften des DBV in Spenge (bei Bielefeld): Wir verteidigten unseren Titel in der Kategorie „Marsch“ und „Brassband“ und wurden auch in der „Offenen Klasse“ mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 0,77 Deutscher Meister! Diese Punktzahl bedeutete zugleich die Tageshöchstwertung und bescherte uns somit einen bislang noch nie erreichten Pokal.

Im November 2000 veranstalteten wir unter dem Motto „It’s my life“ einen Konzertabend unter der Leitung von Walter Endrich, der wiederum zu einem vollen Erfolg wurde. An diesem Abend wurde auch erstmals unsere eigene Homepage www.spielmannszug-retzbach.de vorgestellt.
Am 27.12.2000 mussten wir leider unseren langjähriger Stabführer, Walter Endrich, nach kurzer schwerer Krankheit zu Grabe tragen.
Die musikalische Leitung und die Stabführung obliegt jetzt Bernd Feser, der vorher schon als 2. musikalischer Leiter und als Haptausbilder für die Bläser tätig war.
Im Mai 2001 bestand Bernd Feser seine Feuertaufe bei den Bayerischen Meisterschaften des LSW Bayern e. V. in Michelbach und erreichte mit seinen Spielleuten 3 Meistertitel („Marsch“, „Brassband“ und „Offene Klasse“).
Im Juli 2001 durften wir den größten musikalischen Erfolg in unserer bisherigen Vereinsgeschichte feiern: im Marschwettbewerb beim „World Music Contest“ (WMC) in Kerkrade/Niederlande erspielten wir eine Goldmedaille. Das wochenlange, harte Training hatte sich ausgezahlt.
Im Gesamtergebnis belegten wir einen hervorragenden 7. Platz. Zum zweiten Platz fehlten nur 3,5 Punkte.
Aufgrund des sehr strengen Auswahlverfahrens freute sich der Zug bereits über die Zulassung bei diesem internationalen Wettbewerb. Umso größer war dann die Freude über den Erfolg, der danach mit den über 130 mitgefahrenen Fans gefeiert wurde.

Im März 2002 präsentierte uns unser Busunternehmen Werntal-Reisen einen neuen Reisebus mit unserem Logo und Spielmannszugmotiven (entworfen von unserem Cornett-Spieler Marcus Krieger).

Im Mai 2002 konnten wir bei der Deutschen Meisterschaft (des DBV) für Spielmanns-, Fanfaren- Hörner, und Musikzüge in Lindau/Harz alle 3 Titel (Marsch, Brass und Freie Klasse) verteidigen. Es gab aber noch einen weiteren Glanzpunkt: die 2.platzierte Showband Gifhorn überbrachte uns ihre musikalischen Glückwünsche. Dass Musik verbindet, konnten alle Beteiligten feststellen: Zum Abschluss spielten die rund 80 Spielleute zusammen das Stück „Louie, Louie“. Jeder Zuschauer war Zeuge eines tollen Erlebnisses.
Unter dem Motto „Uups, Wi Did It Again!“ füllten wir Anfang November 2002 an zwei Tagen die F.G.-Halle in Zellingen und begeisterten das Publikum. Die musikalische Leitung an beiden Konzerttagen hatte Bernd Feser. An diesem Abend wurde auch 2. CD“Uups, Wi Did It Again!“ vorgestellt.

Bei den Bayerischen Meisterschaft im Mai 2003 in Neubrunn konnten wir unsere drei Bayerischen Meister Titel erfolgreich verteidigen. Ende Juni 2003 schafften wir es beim Internationalen Wettbewerb um den Deutschlandpokal in Alsfeld zweifacher Deutschlandpokalsieger in den beiden Marschklassen zu werden.
Beim Erntedankfestzug in Fürth im Oktober 2003 erfolgte unser letzter gemeinsamer Auftritt mit der Showtanzgruppe der DJK Retzstadt. Kurze Zeit später erfolgt die Auflösung des 1. Showtanz- und Fanfarencorps Main Spessart nach 26 Jahren, da die Mädels der Tanzgruppe ihr Tanzhobby beendeten.

Bei den Deutschen Meisterschaften des DBV Pfingsten 2004 in Mainz wurden wir in der Klasse „Marsch“ und „Brassband“ Deutscher Meister und in der „Freien Klasse“ Deutscher Vizemeister.
Im Februar 2005 erhält der Verein Zuwachs: Die Mädels der ehemaligen Prinzengarde des RCC Retzbach werden fest in den Verein integriert. Seither bestreiten wir die meisten Auftritte gemeinsam.

Bei der 17. Bayerische Meisterschaft des LSW in Neubrunn im Juni 2005 konnten wir zum dritten Mal in Folge alle 3 Bayerischen Meister Titel verteidigen.

Juli 2005: „World Music Contest“ (WMC) in Kerkrade/Niederlande:
Unsere Freude war groß, als wir in der „Champions Division“ angenommen wurden. Die Unterschiede in der Klasse „Champions Division“ zur „Stardivision“ (Start 2001) sind: anspruchsvollere Stücke und Wendungen. Die weiteren 40 Teilnehmer in dieser Klasse kamen aus den Niederlanden, Thailand, England, Norwegen, Belgien, Japan, Malaysia und Deutschland.

Überglücklich feierten wir mit 130 mitgereisten Fans
(in roten T-Shirts und mit aufblasbaren weißen Händen versorgt) unsere errungene Goldmedaillle.
Mit einer Punktzahl von 83,87 konnten wir sogar – trotz schwierigerer Klasse und vielen „Neulingen“ – unser Ergebnis von 2001 verbessern. Das harte Training hatte sich wieder mal ausgezahlt.

Bei den 18. Bayerischen Meisterschaften in Furth in Wald Anfang Mai 2007 konnten wir unsere 3 Titel erforgreich verteidigen.

Nur wenige Wochen später haben wir am Internatinalen Deutschlandpokal in Alsfeld teilgenommen. Mit Fluch der Karibik und North and South erspielten wir uns den ersten Platz in der Brassband. Außerdem wurden wir auch noch mit einem 2. Platz im Marsch Brassband und zwei 3. Plätzen auf der Bühne und im Marsch in der Offenen Klasse belohnt. Das eigentliche Highlight war für uns die neue Uniform. Es war zwar nicht leicht und hat etwas abgelenkt mit der neuen Uniform zu spielen, aber daran werden wir uns sicher ganz schnell gewöhnen.

Mai 2009: Bei den 19. Bayerischen Meisterschaften des LSW Bayern in Amorbach verteidigten wir nicht nur mit dem Prädikat „Hervorragend“ (in der Oberstufe) alle drei Titel, sondern erzielten in allen 3 Klassen auch die Tageshöchstpunktzahl von 96,33 Punkten. Premiere hatte dabei in der Klasse „Gemischte Spielmanns- und Fanfarenzüge offen“ das Stück „Robin Hood“, das so manchen Zuhörern eine Gäsehaut bereitete. Auch für uns war es ein unbeschreibliches Gefühl, das wochenlange intensive Proben wurde belohnt.

24.04.2010 ein Traum wird war: 1. Spatenstich für unser eigenes Vereinsheim.
Mai 2010: Bei den Deutschen Meisterschaften des DBV Pfingsten in Königslutter verteidigten wir in den Klassen „Marsch“ und „Brassband“ unsere Meistertitel und wurden in der „Freien Klasse“ Deutscher Vizemeister.

Am 18.09.2010 konnten wir das Richtfest feiern.

Unter dem Motto „A Little Bit of Us!“ füllten wir Anfang November 2010 an zwei Tagen die F.G.-Halle in Zellingen und begeisterten das Publikum. Rechtzeitig zum Konzert wurde auch unsere 3. CD – ebenfalls unter dem Titel „A Litte Bit of Us!“ – vorgestellt.

Mai 2011: Nach intensiven Proben konnten wir bei den 20. Bayerischen Meisterschaften des LSW Bayern Neubrunn alle 3 Meistertitel verteidigten. In allen 3 Klassen erspielten wir das Prädikat „Hervorragend“ (in der Oberstufe).
Im November 2011 hieß es wieder „Retzbach meets friends“. Am Samstag konnten wir als Freunde begrüßen: music and drumcorps Versbach und der SFZ Waibstadt und am Sonntag: die Fränkischen Herolde Fanfarenzug Dertingen und der Spielmanns- und Fanfarenzug Schimborn. An diesem Wochenende wurde eine musikalische Vielfalt zum Besten gegeben und das Publikum war begeistert.

Februar 2012: Nach 7 Jahren absolvieren die „großen“ Gardemädels am Fasching ihren letzen Auftritt. Danke Mädels!

Mai 2012: Eine wahre Meisterleistung haben wir bei den bei den Deutschen Meisterschaften des DBV Pfingsten in Erfurt geschafft. Neben den Vorbereitungen für diese Meisterschaft haben wir auch unser Vereinsheim fertig gestellt!!! Und diese Leistung wurde belohnt mit dem Meistertitel in den Klassen „Freie Klasse“ und „Brassband“. Und im Marschwettbewerb wurden wir Deutscher Vizemeister.
Anfang Juni 2012 konnten wir  nach etwas über 2 Jahren Bauzeit und fast 7.000 Helferstunden unser eigenes Vereinsheim endlich beziehen. Am 30.06.2012 fand die offizielle Einweihungsfeier statt und das Vereinsheim wurde zu Ehren unseres ehemaligen Stabführers „Walter-Endrich-Halle“ getauft.

Bei den 21. Bayerischen Meisterschaften des LSW Bayern in Furth im Wald im Juni 2013 erzielten wir erstmals 4 Bayerische Meistertitel! Unsere Trommler waren das erste Mal bei den „Trommlercorps“ gestartet und konnten den Titel in dieser Klasse gewinnen.
Im Juli und August 2013 wurde wieder fleißig am Vereinsheim gearbeitet und dieses verputzt.

Im Mai 2014 wurde ein Teil der Außenflächen am Vereinsheim gepflastert. Nebenbei wurde für die Deutsche Meisterschaft in Alzey trainiert.  Diese heißt jetzt German Championship of Music der IDM (Interessengemeinschaft Deutscher Musikverbände; Nachfolgegem. des DBV). Stolz konnten wir mit 2 Titeln nach Hause fahren.

Im April 2015 wurde der Parkplatz asphaltiert, der staubige Schotterplatz gehört nun endgültig zur Vergangenheit.
Bei den 22. Bayerische Meisterschaft des LSW in Neubrunn (Mai 2015) konnten wir alle 3 Titel verteidigen.

Am Samstag, 02.07.2016, nahm der Moderne Spielmanns- und Fanfarenzug Retzbach erstmals an der Deutschen Meisterschaft der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) in Rastede bei Oldenburg teil.
Die Sieger der Marschwertung wurden bereits am Samstagabend geehrt. Zu ihrer großen Überraschung erfuhren die Spielleute, dass sie trotz sechs leistungsstarker Gegner, von denen einige bereits mehrfach erfolgreich an diesem Wettbewerb teilgenommen hatten, einen beachtlichen dritten Platz belegt und eine Silbermedaille erreicht hatten.
Das Ergebnis der Bühnenwertung erfuhren die Spielleute am Sonntagabend per Handy-Liveschaltung auf der Rückfahrt im Bus. Der Jubel war groß, als bekannt wurde, dass sie den Deutschen Meistertitel erspielt hatten, und das mit einer Traumbewertung von 97 Punkten und einem souveränen Abstand von 9,00 Punkten zum Zweitplatzierten.

Stand 7/2016